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	<title>Ralf G. Nemeczek</title>
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	<description>Keynote-Speaker und Seminarleiter</description>
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		<title>Wie viele Verkäufer hat Ihr Unternehmen?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 04:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkauf neu denken]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein gesundes Unternehmen hat so viele Verkäufer, wie es Mitarbeiter hat. Ganz unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter die Verkaufsabteilung zählt. Auch die Empfangsdame, der Controller und der Laborant können Verkäufer sein, wenn sie stolz auf ihre Mitarbeit in der Firma sind. Auch die Putzfrau, die Sekretärin und der Buchhalter können Verkäufer sein, wenn sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gesundes Unternehmen hat so viele Verkäufer, wie es Mitarbeiter hat. Ganz unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter die Verkaufsabteilung zählt. Auch die Empfangsdame, der Controller und der Laborant können Verkäufer sein, wenn sie stolz auf ihre Mitarbeit in der Firma sind. Auch die Putzfrau, die Sekretärin und der Buchhalter können Verkäufer sein, wenn sie sich mit dem Unternehmen identifizieren. Auch die Projektmanagerin, der Entwicklungs-Ingenieur und der Hausmeister können Verkäufer sein, wenn sie gerne Teil der Gemeinschaft sind. Alle engagierten Mitarbeiter tragen den Namen der Firma positiv in die Welt. Image ist immer mehr das, was die Mitarbeiter in ihrer Freizeit über das Unternehmen erzählen und im Internet schreiben!</p>
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		<title>Arbeiten ist ein Darf (Teil 2 von 2)</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 05:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestresste Vorgesetzte, schlecht gelaunte Geschäftspartner, unfreundliche Lieferanten, genervte Kollegen, denen alles zu viel ist, und aufbrausende Kunden, denen alles zu wenig ist. Für all diese Menschen können wir mit Freude im Service stehen. Damit wir ihnen den Tag verschönern? Jedoch nicht nur. Es geht um uns selbst und unsere eigene Lebensqualität. Die Menschen in unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestresste Vorgesetzte, schlecht gelaunte Geschäftspartner, unfreundliche Lieferanten, genervte Kollegen, denen alles zu viel ist, und aufbrausende Kunden, denen alles zu wenig ist. Für all diese Menschen können wir mit Freude im Service stehen. Damit wir ihnen den Tag verschönern? Jedoch nicht nur. Es geht um uns selbst und unsere eigene Lebensqualität. Die Menschen in unserem Umfeld können unsere Lebensqualität erhöhen. Sie müssen gar nichts tun, um uns glücklich zu machen. Sie sind einfach nur da und geben uns damit die Möglichkeit, für sie im Service zu stehen. Das klingt zu verrückt? Nicht für die, die erkannt haben, wie freudvoll und erfüllend es ist, für andere Menschen da zu sein, ihnen zu dienen.</p>
<p>Nur für sich selbst zu arbeiten, für den eigenen Erfolg, für die eigene Karriere, macht nicht annährend so viel Freude, wie dasselbe für sich und andere Menschen zu tun. Jeden Job, jede Tätigkeit, ja sogar jeden einzelnen Handgriff können wir als Service für andere Menschen verstehen und ausführen. Das kann die Chefin sein, die Geschäftspartnerin, der Lieferant, der Kollege, oder es können Menschen sein, die wir gar nicht zu Gesicht bekommen, von denen wir aber wissen, dass ihnen unsere Arbeit zugute kommt. Wenn wir ohne zu gewichten und ohne zu werten auf Entdeckungsreise gehen, werden wir immer Menschen finden, denen wir durch unser Engagement eine Freude machen können. Im eigenen Haus oder am anderen Ende der Telefonleitung.</p>
<p>Denken wir noch, dass wir müssen, oder erlauben wir uns schon, zu dürfen? Berge von Unterlagen häufen sich auf unserem Schreibtisch. Es ist noch so vieles zu erledigen. Der Termindruck steigt und die To-do-Liste wird immer länger. Nun können wir uns als Opfer unserer Arbeit fühlen oder selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln. Wir können unsere Opferrolle verlassen, indem wir bewusst für andere in den Service gehen. Service ist kein Muss für andere, Service ist ein Darf für uns selbst. Service ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. Anderen Menschen zu dienen ist das schönste Geschenk, das wir uns selbst machen können. Wir dürfen uns einsetzen, wir dürfen uns engagieren, wir dürfen die Initiative ergreifen, wir dürfen Spaß bei der Arbeit haben.</p>
<p>Wer bei seiner Arbeit zufrieden sein möchte, kann einen einfachen Weg einschlagen. Wer auf der Karriereleiter nach oben möchte, kann einen einfachen Weg einschlagen. Wer erfolgreich eine eigene Firma aufbauen möchte, kann einen einfachen Weg einschlagen. Dieser Weg heißt: Anderen Menschen von Herzen dienen! Dieser Weg ist simpel, doch häufig ignorieren wir ihn und befolgen stattdessen zahllose Erfolgsratschläge und Erfolgsregeln. Die Buchregale sind voll davon, unsere Köpfe auch. Obwohl der Weg so einfach ist, haben wir Barrieren in uns aufgebaut, die uns am freudvollen Dienen hindern. Eine dieser Barrieren ist unsere mangelnde Anerkennung. Anderen Menschen zu dienen bedeutet, sie zu achten und zu respektieren, losgelöst von unseren Vorurteilen und festgefahrenen Meinungen über sie. Wenn wir offen sind, werden wir immer etwas finden, das wir an anderen Menschen aufrichtig anerkennen können.</p>
<p>Eine weitere Barriere ist unser mangelndes Interesse. Anderen Menschen zu dienen bedeutet, ein wahres Interesse an ihnen zu haben. Wenn wir ständig versuchen, gut dazustehen, und permanent meinen, beweisen zu müssen, wie toll wir sind, dann ist nur wenig Raum für andere Menschen in unserem Leben. Anerkennung und ehrliches Interesse bilden den Nährboden für ein erfülltes Leben, ein Leben, in dem wir mit Freude Geld verdienen.</p>
<p>Montags dürfen wir wieder arbeiten gehen. Die Arbeit ist das Vergnügen! Geldverdienen ist ein Darf und Service ist der dazugehörige Lifestyle. Ein Lifestyle, der darauf basiert, seine Mitmenschen in ihren Aufgaben, Vorhaben, und Wünschen zu unterstützen und ihnen ein Leuchten in die Augen zu zaubern. Welche Freude! Welch spannendes Spiel!</p>
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		<title>Arbeiten ist ein Darf (Teil 1 von 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 09:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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		<description><![CDATA[Arbeiten ist ein notwendiges Übel, um Geld zu verdienen. Das steht zwar für viele Menschen so fest wie das Amen in der Kirche, ist aber nur ein Dogma der alten Arbeitsgesellschaft. Ein Paradigma, das vielerorts nicht in Frage gestellt und nicht hinterfragt wird. Bereits dienstags träufeln Radiosprecher ihren Zuhörern das zähe Paradigma ins Ohr: „Bald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeiten ist ein notwendiges Übel, um Geld zu verdienen. Das steht zwar für viele Menschen so fest wie das Amen in der Kirche, ist aber nur ein Dogma der alten Arbeitsgesellschaft. Ein Paradigma, das vielerorts nicht in Frage gestellt und nicht hinterfragt wird. Bereits dienstags träufeln Radiosprecher ihren Zuhörern das zähe Paradigma ins Ohr: „Bald haben Sie es geschafft, nur noch vier Tage, dann ist Wochenende!“ Die Freude an der Arbeit wird durch den ausschließlichen Fokus auf Geld und Freizeit verdrängt.</p>
<p>Leidensgeschichten verlaufen oft nach demselben Muster: Man arbeitet vor sich hin, sieht nur sich selbst und seine eigenen Vorteile. Wenn nicht gerade ein paar Scheine oder ein unmittelbarer Erfolg ins Haus stehen, schwindet die Inspiration. In einem Zustand der Abgespanntheit und Müdigkeit würde man am liebsten alles stehen und liegen lassen und gar nichts mehr tun. Die Couch ruft! Doch man macht pflichtbewusst, aber widerwillig weiter und der Unmut beginnt zu wachsen, bis er zu Gereiztheit und Wut führt. Die Arbeit wird zum roten Tuch, zum leidigen Muss, um Geld zu verdienen. Kein Wunder! Als die Welt für uns noch ein großer, bunter und spannender Spielplatz war, hörten wir von den Erwachsenen: „Ich muss am Montag wieder arbeiten gehen!“, „Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps!“, „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!“ oder „Bald darf ich in Rente gehen!“ Dramatisch wurde es in dem Moment, als uns direkt mitgeteilt wurde, dass auch für uns bald der Ernst des Lebens beginnen würde. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon, dass die Erde keine Scheibe ist, aber daran, dass Arbeiten ein notwendiges Übel ist, gab es keinen Zweifel.</p>
<p>Wenn schon malochen, dann wenigstens einen Haufen Schotter verdienen. Nach dieser Devise streben viele Menschen. Im Mittelpunkt stehen Geld, Macht, Luxus und Prestige (Obwohl dies keine menschlichen Bedürfnisse sind). Viele Manager richten ihren Fokus auf Produktivität, Deckungsbeiträge, Umsatz oder Gewinn. Zumindest so lange, bis sie erkennen, dass es die Mitarbeiter und die Kunden sind, für die es sich lohnt, zu arbeiten. Überall dort, wo der Fokus nicht auf die Mitarbeiterzufriedenheit und den Kundennutzen gerichtet ist, wird Wirtschaft zum Räubertum. Überall dort, wo der Fokus nur auf den Geldbeutel des Kunden gerichtet ist, wird der Unternehmer zum Räuber. Und alle Räuber haben das gleiche Problem: Sie müssen ihrer Beute hinterher rennen. Denn wer sucht schon freiwillig die Nähe eines Räubers oder kauft gerne bei einer Räuberbande ein?</p>
<p>In allen Unternehmen, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht, für die Wirtschaften also kein reiner Selbstzweck ist, überall dort ist die Freude zu Hause und bereichernde zwischenmenschliche Beziehungen gedeihen. Und ganz nebenbei zieht diese Freude und Menschlichkeit neue Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden und Kooperationspartner an. Marketshare kommt von Heartshare. Fokus Mensch. Nebeneffekt Profit!</p>
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		<title>Die natürlich Freude am Verkaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 09:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkauf neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen scheuen das Verkaufen wie der Teufel das Weihwasser. Sie lieben ihren Beruf, doch das Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen ist eine Belastung. Andere wollen ihren Verlaufserfolg aktiv steigern, lesen unzählige Bücher, pauken Gesprächsleitfäden und werden selbst zu ihrem größten Sklaventreiber – das Verkaufen bleibt ein leidiges MUSS. Dass Verkaufen auch Spaß machen kann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen scheuen das Verkaufen wie der Teufel das Weihwasser. Sie lieben ihren Beruf, doch das Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen ist eine Belastung. Andere wollen ihren Verlaufserfolg aktiv steigern, lesen unzählige Bücher, pauken Gesprächsleitfäden und werden selbst zu ihrem größten Sklaventreiber – das Verkaufen bleibt ein leidiges MUSS. Dass Verkaufen auch Spaß machen kann, kommt nur wenigen in den Sinn.</p>
<p>Wo liegt der Hase im Pfeffer? Verkaufen ist im Grunde eine der schönsten und natürlichsten Tätigkeiten, die es gibt! Doch die verschiedensten Vorurteile, Überzeugungen und Glaubenssätze hindern am freudvollen Verkaufen. Sätze wie „Ich möchte niemandem etwas aufschwatzen“, „Ich habe Angst, dass der Kunde mit den Produkten unzufrieden ist“ oder „Die Produkte sind zu teuer“ bilden oft unbewusst hartnäckige Verkaufsblockaden. </p>
<p>Es bringt reichlich wenig, sich ausgefuchste Verkaufstechniken und rhetorische Raffinessen anzueignen, um wirklich erfolgreicher im Verkauf zu werden. Erst wenn die hinderlichen Verkaufsblockaden fallen, kommt die natürliche Freude am Verkaufen zum Vorschein. Diese Blockaden lösen sich dann auf, wenn man sie genau untersucht und alternative Sichtweisen und Emotionen entwickelt.</p>
<p>Wenn die Verkaufsblockaden aufgelöst sind, braucht es nur noch drei wesentliche Schritte für ein respektvolles und freudvolles Verkaufsgespräch:</p>
<p>1. Interesse<br />
Echtes Interesse für die Probleme, Wünsche und Ängste der Kunden. Ein Experte will mehr über seinen Kunden in Erfahrung bringen und nutzt die Chance, ihn besser kennen zu lernen.</p>
<p>2. Informationen<br />
Gezielte Informationen, was aus professioneller Sicht sinnvoll und was weniger sinnvoll für den Kunden ist. Wie können seine Probleme gelöst werden, wie können seine Wünsche erfüllt werden und was kann seine Ängste mindern? Wahres Interesse und genaue Informationen schaffen Vertrauen. Wenn das Vertrauen des Kunden gewonnen ist, bleibt nur noch eines zu tun: ihm das Beste empfehlen.</p>
<p>3. Empfehlung<br />
Menschen lieben Empfehlungen von Experten, ob sie kaufen oder nicht.</p>
<p>Wer diese drei Punkte beherrscht, kann aufhören, mit Druck und unangenehmen Gefühlen zu verkaufen. Wenn Menschen beginnen, unsere Nähe zu suchen, brauchen wir niemandem mehr nachzulaufen. Wir ernten das, was wir säen. Empathische, wertschätzende und freudvolle Kommunikation ist weitaus erfolgreicher als Verbalkarate. Viel Spaß beim Verkaufen!</p>
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		<title>Kämpfst du noch oder führst du schon?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 11:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenkenner]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlort]]></category>

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		<description><![CDATA[Unternehmerische Erfolge bauen auf den schöpferischen Kräften der Mitarbeiter auf, auf deren Arbeitsfreude und Engagement. Daher ist es absurd, den Profit in den Mittelpunkt zu stellen und die Menschen, die den Profit erwirtschaften sollen, nur als Mittel zum Zweck zu betrachten. Menschen lassen sich nicht gerne wie Maschinen behandeln. Tut man es dennoch, beraubt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmerische Erfolge bauen auf den schöpferischen Kräften der Mitarbeiter auf, auf deren Arbeitsfreude und Engagement. Daher ist es absurd, den Profit in den Mittelpunkt zu stellen und die Menschen, die den Profit erwirtschaften sollen, nur als Mittel zum Zweck zu betrachten. Menschen lassen sich nicht gerne wie Maschinen behandeln. Tut man es dennoch, beraubt man sie ihrer Lebendigkeit. Menschen wollen als Menschen behandelt werden. Führungskräfte, die dies inhaliert haben, können damit aufhören, sich das Leben schwer zu machen und unnötig Energie zu verschwenden. Sie können damit aufhören, die Mitarbeiter zu drängen, anzutreiben und zu manipulieren. Sie können damit aufhören, sich Sanktionen oder kostspielige Anreize auszudenken und stattdessen damit anfangen, ihre Mitarbeiter mit Freude zu führen.</p>
<p>Führung ist die Aufgabe, andere Menschen wachsen zu lassen, fachlich wie menschlich.</p>
<p>Viele Führungskräfte erteilen Befehle und versuchen, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Doch Mitarbeiter lassen sich weder gerne Befehle erteilen noch lassen sie sich von außen anhaltend motivieren. Mitarbeiter kann man nicht managen, Mitarbeiter wollen geführt werden. Mitarbeiter wünschen sich starke Führungskräfte, von denen sie lernen können und für die sie gerne arbeiten. Wenn Mitarbeiter gehen, kündigen sie nur selten der Firma, sondern meistens den direkten Führungskräften.</p>
<p>Der Erfolg in der Mitarbeiterführung hängt nicht von der fachlichen Fähigkeit, sondern von der zwischenmenschlichen Fähigkeit ab. Ein Chef kann noch so intelligent sein, noch so viel Know-how haben, wenn er nicht weiß, wie er mit Menschen umgeht, nützt ihm sein ganzen Fachwissen nur sehr wenig. Viel zu viele Führungskräfte werden nur im Hirn trainiert, werden immer wissender und gescheiter, auf Kosten der Herzensbildung. Es ist das Herz, das lebendig macht und andere Menschen anzündet und mitreißt.</p>
<p>Führungskräfte müssen lernen, wie Menschen ticken, was sie inspiriert und was sie frustriert. Führungskräfte müssen Menschenkenner werden. Um hervorragende Ergebnisse zu erzielen, brauchen sie praktisches Wissen über die menschliche Natur. An jeder Ecke kann man Management lernen und studieren, doch wir haben einen Mangel an echten Führungskräften, die die Fähigkeit besitzen, andere Menschen wahrhaft erfolgreich zu machen. Führungskräfte, die es verstehen, ein Klima für Spitzenleistung zu schaffen, in dem Menschen sich voll entfalten können und wollen. Führungskräfte, die auch von Herz zu Herz kommunizieren, statt immer nur von Hirn zu Hirn.</p>
<p>Weder Zuckerbrot und Peitsche noch die lockere Kumpeltour sind effektive Führungsstile. Topkräfte werden immer dorthin gehen, wo sie mit Ermutigung, Anerkennung, Feedback und Empathie geführt werden, und halten sich da zurück, wo sie kritisiert und herzlos als Maschinen behandelt werden. Es ist ein schlechter Witz, mit Druck, Härte und Sanktionen zu führen und dann den Mitarbeitern einzubläuen: „Habt gute Laune bei der Arbeit und seid freundlich zu den Kunden und Kollegen!“ Echte Leader behandeln ihre Mitarbeiter als liebenswürdige Menschen, als wertvolle Weggefährten, als kraftvolle Menschen mit Herz und Verstand.</p>
<p>Wer in eine freudvolle und wertschätzende Arbeitsatmosphäre investiert, der wird Mitarbeiter gewinnen, die sich kreativ und mit Leidenschaft für die Firma einsetzen. Wer es schafft, die Arbeitsplätze in Wohlfühlorte für menschliches und fachliches Wachstum zu wandeln, dem gehört die Zukunft! Wir können Zahlen und Geschäftsprozesse managen, Menschen aber wollen geführt werden. Wirklich gut gelaunte Mitarbeiter, die Freude an ihrer Arbeit haben, sind der Erfolgsfaktor schlechthin. Also weg mit ineffektiven Führungstechniken, hin zu mehr Leadership mit Freude und Leichtigkeit.</p>
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		<item>
		<title>Verbalkarate – Nein Danke!  (Teil 2 von 2)</title>
		<link>http://www.nemeczek.de/verbalkarate-%e2%80%93-nein-danke-teil-2-von-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, aufzuwachen und bewusst wahrzunehmen, was die Menschen um uns herum bewegt. Wenn wir immer wieder versuchen, in unserer Ritterrüstung gut dazustehen, und meinen, ständig beweisen zu müssen, wie erhaben und rhetorisch überlegen wir sind, vertreiben wir andere Menschen aus unserem Leben. Warum denken wir, dass Kommunikation mit der Anzahl und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, aufzuwachen und bewusst wahrzunehmen, was die Menschen um uns herum bewegt. Wenn wir immer wieder versuchen, in unserer Ritterrüstung gut dazustehen, und meinen, ständig beweisen zu müssen, wie erhaben und rhetorisch überlegen wir sind, vertreiben wir andere Menschen aus unserem Leben.</p>
<p>Warum denken wir, dass Kommunikation mit der Anzahl und der Auswahl von Worten zu tun hat? Was als glänzende Rhetorik angesehen wird, ist oft in Wirklichkeit nur eine getarnte Form von Halbwahrheiten und Lügen, um andere Menschen dominieren oder manipulieren zu wollen. Was als bewundernswerte Schlagfertigkeit angesehen wird, ist häufig nur Ausdruck von Unsicherheit und Unreife.</p>
<p>Kommunikationstechnik richtet die Aufmerksamkeit auf die Kommunikation, doch authentische Kommunikation findet nur statt, wenn die Aufmerksamkeit nicht auf die Kommunikation gerichtet ist. Authentische Kommunikation geschieht ganz natürlich und spontan. Sie ist nichts, was wir geschehen machen können, wir können sie nur geschehen lassen. Sie entspringt der Intention, uns selbst wirklich mitteilen und wirklich etwas vom Gegenüber erfahren zu wollen. Wenn zwei Gesprächstechniker sich unterhalten, ähnelt ihre Konversation zwei Tonbandgeräten, die sich scheinbar austauschen, aber in Wirklichkeit nur ihre Bänder parallel ablaufen lassen. Wenn wir andere Menschen wahrhaft erreichen wollen, sollten wir uns nicht um rhetorische Raffinesse bemühen, sondern ihnen offen, aufrichtig, aufmerksam und mit Neugier begegnen.</p>
<p>Erst in zwischenmenschlichen Beziehungen lernen wir uns selbst kennen, jedoch nicht, wenn wir mit Hilfe von Techniken kommunizieren. Um empathisch zu sein, müssen wir unser Herz öffnen und darauf verzichten, uns gegen Gefühle schützen zu wollen. Wenn wir unsere eigenen Ängste eingestehen, können wir besser auf die Ängste anderer eingehen. Wenn wir aufhören, unsere eigene Wut als schlecht zu verurteilen, können wir die Wut anderer besser aushalten. Wenn wir uns selbst den Heiligenschein abnehmen, erwarten wir ihn nicht von anderen. Wenn wir unseren eigenen Schmerz nicht mehr verdrängen, können wir den Schmerz in anderen besser fühlen. Wenn wir uns so annehmen, wie wir sind, werden wir empathischer und wertschätzender mit anderen Menschen umgehen.</p>
<p>Also Schluss mit dem Nachturnen von Technikanleitungen, die uns vom Leben trennen und einsam machen! Schluss mit dem Unterdrücken unserer Sensibilität und unserer menschlichen Empfindungen! Empathie und authentische Kommunikation sind kraftvoller als Verbalkarate. Machen Sie’s gut, machen Sie’s anders. Die Rüstung weg, die Herzen auf. Attackeeeee!</p>
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		<item>
		<title>Handeln statt Jammern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 23:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Whynot]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der schwerwiegendsten Irrtümer auf dieser Welt ist der Glaube, dass der Einzelne nichts bewegen kann! Wir erleben Tag für Tag, dass wir Menschen Teil eines großen Netzwerkes sind, Teil des großen Ganzen. Was also jeder Einzelne macht oder unterlässt, bewirkt immer etwas. Und tief in unserem Herzen haben wir das Verlangen, uns am großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der schwerwiegendsten Irrtümer auf dieser Welt ist der Glaube, dass der Einzelne nichts bewegen kann! Wir erleben Tag für Tag, dass wir Menschen Teil eines großen Netzwerkes sind, Teil des großen Ganzen. Was also jeder Einzelne macht oder unterlässt, bewirkt immer etwas. Und tief in unserem Herzen haben wir das Verlangen, uns am großen Ganzen zu beteiligen, andere Menschen mit dem zu bereichern, was wir zu geben haben. </p>
<p>Finden wir uns mit dem, wie es ist, ab, oder beschreiten wir neue Wege? Wollen wir etwas bewegen oder darauf warten, bewegt zu werden? Jammern wir oder packen wir die Dinge an?<br />
&nbsp;<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-1208" title="Mr. Seeblack" src="http://www.nemeczek.de/wp-content/uploads/2011/01/seeblack-150.png" alt="" width="150" height="144" />&#8220;Hallo, ich bin <strong>Mr. Seeblack</strong>. Auch wenn alle anderen blauäugig nach vorne schauen, lasse ich mich nicht beirren, sondern behalte in den jeweiligen Situationen den klaren Blick für die Schwierigkeiten und die Ausweglosigkeit!&#8221;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp; </p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1210" title="Mr. Yesbut" src="http://www.nemeczek.de/wp-content/uploads/2011/01/yesbut-150.png" alt="" width="150" height="138" />&#8220;Hallo, ich bin <strong>Mr. Yesbut</strong>. Ich bin grundsätzlich für Neuerungen und Veränderungen, aber ich erkenne sehr schnell auch die vielen Gründe, die gegen ein Unterfangen sprechen und halte mich und andere deshalb lieber zurück!&#8221;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp; </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1211" title="Mr. Whynot" src="http://www.nemeczek.de/wp-content/uploads/2011/01/whynot-150.png" alt="" width="150" height="174" />&#8220;Hallo, ich bin <strong>Mr. Whynot</strong>. Ich bin aufgeschlossen für Neues. Ich sehe sowohl die Risiken als auch die Chancen. Wenn mich eine Idee anspricht, dann mache ich mir Gedanken über die mögliche Umsetzung!&#8221;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp; </p>
<blockquote><p>&#8220;Wo soll ich beginnen? Die Welt ist so groß. Ich werde also mit dem Land beginnen, das ich am besten kenne, mit meinem eigenen. Aber mein Land ist so groß. Ich fange doch lieber mit meiner Stadt an. Aber meine Stadt ist so groß. Am besten beginne ich mit meiner Straße. Nein, mit meinem Haus. Nein, mit meiner Familie. Ach was, ich beginne bei mir.&#8221;<br />
Elie Wiesel, Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verbalkarate – Nein Danke!  (Teil 1 von 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier noch ein prachtvolles Rhetoriksätzchen, da noch eine ausgeklügelte Fragetechnik und dort noch ein paar Überzeugungstricks. Subtiles Suggerieren und manipulierende Manöver. Doch ausgeklügelte Gesprächs- und Kommunikationstechniken machen nur inauthentisch, einsam und unterdrücken unsere Empathie für uns selbst und unsere Mitmenschen. Wenn wir ständig nur damit beschäftigt sind, andere Menschen zu beurteilen, zu bewerten und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch ein prachtvolles Rhetoriksätzchen, da noch eine ausgeklügelte Fragetechnik und dort noch ein paar Überzeugungstricks. Subtiles Suggerieren und manipulierende Manöver. Doch ausgeklügelte Gesprächs- und Kommunikationstechniken machen nur inauthentisch, einsam und unterdrücken unsere Empathie für uns selbst und unsere Mitmenschen. Wenn wir ständig nur damit beschäftigt sind, andere Menschen zu beurteilen, zu bewerten und zu bearbeiten, haben wir keine Chance, von ihnen mehr zu erfahren.</p>
<p>Ganz gleich, in welcher Branche wir arbeiten – wir arbeiten alle in der Menschenbranche. Ob Business-to-Customer oder Business-to-Business, es ist immer Human-to-Human, H2H. Menschen sind weder Störfaktor noch Mittel zum Zweck, Menschen sind unsere Arbeit. Statt zu fragen: „Was ist unsere Arbeit?“, sollten wir uns häufiger die Frage stellen: „Wer ist unsere Arbeit?“</p>
<p>Viele Verkäufer wollen das Geld ihrer Kunden, der Kunde als Mensch interessiert sie nicht. Viele Führungskräfte wollen von ihren Mitarbeitern herausragende Arbeitsleistung, der Mitarbeiter als Mensch interessiert sie nicht. Viele Angestellte wollen von ihren Kollegen unterstützt werden, der Kollege als Mensch interessiert sie nicht. Viele Mitarbeiter erwarten von ihrem Chef einen einwandfreien Führungsstil, der Chef als Mensch interessiert sie nicht.</p>
<p>Wie oft setzen wir selbst gezielt Kommunikationstechniken ein, um das zu erreichen oder zu erzwingen, was wir haben möchten? Diese Techniken sind leicht erlernt und schnell einsetzbar, doch kaum jemand mag es, wenn man sie umgekehrt bei ihm anwendet. Es fühlt sich gekünstelt an und ignoriert die Menschlichkeit. Statt echtes Interesse am Gegenüber zu entwickeln, setzen wir auf Tricks und Kniffe. Techniken werden schnell zum Selbstzweck und zur falschen Sicherheit. Mit einem Bündel von ihnen fühlt man sich vermeintlich sicher, in Wirklichkeit gleichen sie einer starren Ritterrüstung. Sie verhindern wahrhaftige zwischenmenschliche Verbindungen.</p>
<p>Viele Menschen lernen Gesprächstechniken, um andere besser zu verstehen. Doch Verstehen ist nur der Trostpreis im Leben. Fühlen und Spüren ist der Hauptgewinn. Es gibt keine Technik, um andere wirklich zu erkennen. Was uns Menschen wahrhaftig näher bringt, ist Empathie, im Kontakt sein mit dem, was im anderen lebendig ist, in Kontakt mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen.</p>
<p>Wenn wir indes vergleichen und Urteile fällen, schaffen wir einen künstlichen Zustand, in dem einer besser oder schlechter gesehen wird als ein anderer. Techniken beleuchten die Unterschiede, Empathie beleuchtet die Gemeinsamkeiten und schafft echte Verbindungen. Empathie ist das nicht analysierende, wertfreie Wahrnehmen der Gefühle eines anderen ohne persönliche Betroffenheit. Diese würde schnell zu Mitleid führen. Mitleid braucht kein Mensch. Mit unserem Mitleid rauben wir anderen ihre Größe und Würde. Mitleid bedeutet: „Du armes Würstchen“, Empathie bedeutet: „Ich bin bei dir.“</p>
<p>Viele Menschen lernen Techniken, um sich gegen andere besser verteidigen zu können. Doch unser Verbalkarate erzeugt nur noch mehr Distanz, Widerstand und Feindseligkeit. Empathie ist die beste Verteidigung! Menschen, die uns beleidigen und verbal angreifen, benötigen unsere Einfühlung am dringendsten. Würden wir diese Menschen weiterhin als Feinde ansehen und behandeln, wenn wir über ihre Probleme, Ängste, Gefühle und nicht erfüllten Bedürfnisse Bescheid wüssten? Nein, würden wir nicht, weil wir dann ganz natürlicherweise empathisch wären.</p>
<p><strong>Fortsetzung folgt in Kürze &#8230; </strong></p>
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		<title>ADD &#8211; Freude am Handeln, Entdecken und Designen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wunsch nach dem perfekten Ansatz, nach dem perfekten Konzept und der Anspruch, dass alle Veränderungen und Umgestaltungen, die wir initiieren, die endgültige Lösung bringen müssen, führen sehr leicht zu Stagnation. Doch Wandel ist ein Prozess von aufeinander folgenden Handlungen, Entdeckungen und Neugestaltungen. Egal, ob es sich um den Weg zur eigenen Berufung, den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunsch nach dem perfekten Ansatz, nach dem perfekten Konzept und der Anspruch, dass alle Veränderungen und Umgestaltungen, die wir initiieren, die endgültige Lösung bringen müssen, führen sehr leicht zu Stagnation.<br />
Doch Wandel ist ein Prozess von aufeinander folgenden Handlungen, Entdeckungen und Neugestaltungen. Egal, ob es sich um den Weg zur eigenen Berufung, den Weg zu mehr Freude im Team, oder den Weg zu lebendigen, menschenachtenden Arbeitsmodellen handelt. Es geht immer darum, in Aktion zu gehen (= <strong>Action</strong>), zu entdecken, was stimmig ist und was nicht (= <strong>Discovery</strong>), anschließend die Gestaltung entsprechend zu verändern (= <strong>Design</strong>) und damit erneut in Aktion zu gehen.</p>
<p>Das Symbol ADD bildet diesen permanenten Prozess ab und stellt ein dem Leben angepasstes, nichtlineares Denk- und Handlungsmodell dar. ADD bedeutet, das Leben, das Arbeiten und die Unternehmensentwicklung als permanenten spielerischen Prozess zu begreifen und entlang des Weges voller Neugier, Experimentierlust und Phantasie zu sein.</p>
<p>ADD bedeutet, sich von Zielen ziehen statt versklaven zu lassen.</p>
<p>ADD bedeutet, sich von Plänen inspirieren, aber nicht einschränken zu lassen.</p>
<p>ADD bedeutet, sich in der Unsicherheit sicher zu fühlen.</p>
<p>ADD bedeutet Abenteuer pur, Neugier pur, Leben pur.</p>
<p>ADD bedeutet, offen zu sein für neue Möglichkeiten und Gelegenheiten.</p>
<p>ADD bedeutet, lieber einen miserablen Anfang zu machen als gar keinen.</p>
<p>ADD bedeutet, sich gedanklich nicht am zweiten Schritt festzubeißen.</p>
<p>ADD bedeutet, dass sich der zweite Schritt aus dem ersten ergibt.</p>
<p>ADD bedeutet, dass der Prozess nie zu Ende ist.</p>
<p>ADD bedeutet, immer etwas Neues hinzuzufügen. </p>
<p>Wenn wir den Anspruch auf Vollständigkeit und Perfektion aufgeben, dann können wir Freude am Handeln, Entdecken und Designen haben. ADD!</p>
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		<title>Fülledenken statt Mangeldenken</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf G. Nemeczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Fülle]]></category>
		<category><![CDATA[Möglichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zimmert den Rahmen des Machbaren? Wer zieht die Grenzen des Möglichen? Die Antwort ist simpel: Wir selbst! Kein äußerer Einfluss ist Ursache unserer Begrenzung. Wir begrenzen uns selbst durch unsere Glaubenssätze, Schlussfolgerungen, Urteile, Bewertungen, „wichtigen“ Überzeugungen, „richtigen“ Standpunkte und andere Raffinessen unseres Verstandes. Der fatalste aller Möglichkeiten-Killer: der Glaube an Mangel. Wir sehen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zimmert den Rahmen des Machbaren? Wer zieht die Grenzen des Möglichen? Die Antwort ist simpel: Wir selbst! Kein äußerer Einfluss ist Ursache unserer Begrenzung. Wir begrenzen uns selbst durch unsere Glaubenssätze, Schlussfolgerungen, Urteile, Bewertungen, „wichtigen“ Überzeugungen, „richtigen“ Standpunkte und andere Raffinessen unseres Verstandes.</p>
<p>Der fatalste aller Möglichkeiten-Killer: der Glaube an Mangel. Wir sehen die Missstände in unserer Wirtschaft. Was gibt es Einfacheres, als an den Mangel zu glauben, um diese Missstände zu rechtfertigen. Schon unsere Eltern und Großeltern erzählten uns vom Mangel in der Welt. Dieser Glaube beeinflusst unser Denken und unser Verhalten, auch wenn wir uns dessen gar nicht bewusst sind. Die Krux an der Sache ist, dass wir gar nicht an Mangel denken, sondern unser gesamtes Denken von Mangel ausgeht!</p>
<p>Der Mangel ist in unserem Denken so tief verwurzelt, dass unsere Vorstellungskraft bezüglich neuer Konzepte und Modelle erheblich eingeschränkt ist. „Menschen geben kaum noch Geld aus!“ „Um zu gewinnen, muss ein anderer verlieren!“ „Es gibt nicht genügend Reichtum für alle!“ Die Vielfalt unseres Mangeldenkens ist immens. Fülledenken hingegen ist der Weg zu innerem und äußerem Reichtum für uns alle: Ressourcen gibt es in Hülle und Fülle. Es gibt genügend Arbeit für alle. Es gibt genügend Kunden für alle; jeder bekommt die Kunden, die zu ihm passen. Möglichkeiten gibt es unendlich viele.</p>
<p>Fülledenken hat nichts mit aufgesetztem Schmalspur-positiv-Denken oder blindem Optimismus zu tun. Die Fülle des Lebens ist Realität. Wir befinden uns zu jeder Zeit in einem Quell der Möglichkeiten. Nur weil wir hin und wieder keine Möglichkeiten sehen, heißt es nicht, dass es sie nicht gibt. Es gibt keinen Mangel an Ideen, Lösungen und Kreationen. Den Auswirkungen der eigenen Gedanken können wir nicht entkommen. Mangeldenken ist anstrengend, ermüdend, erdrückend, lähmend. Fülledenken ist erleichternd, inspirierend, motivierend, belebend.</p>
<p>Es war einmal ein kleiner Junge, der sagte zu seinem Vater, dass er gerne in der Stadt ein Restaurant eröffnen würde. Der Vater antwortete: „So ein Unsinn, es gibt doch schon zwei.“ Heute zählt die Stadt über 200 Restaurants.</p>
<p>Alles, was wir mit Liebe anpacken, trägt unseren höchstpersönlichen Fingerabdruck und überzeugt durch seine Besonderheit. Die Welt ist voller Möglichkeiten! Möglichkeit bedeutet nicht nur ein Ereignis in der Zukunft, das vielleicht eintritt oder auch nicht, sondern bedeutet Anfang, bedeutet Ursprung. Eine Möglichkeit ist etwas, das jetzt und hier existiert.</p>
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